New Urtext Edition by Dr Leslie Howard. One of the great strengths of the Peters Edition of Liszt's piano music is that it was edited by Emil von Sauer - perhaps Liszt's most famous pupil. Dr Leslie Howard, one of the greatest modern-day exponents of Liszt's piano music, has embarked upon a project to update our editions of these great works, utilising this valuable link to Liszt's musical and pianistic intentions via his pupil.We are delighted to offer this landmark new edition of arguably his greatest work, the 'Grand Sonate pour le Pianoforte' according to the manuscript, now known habitually as the 'Sonata in B minor'.Superlatives abound when describing this monumental masterpiece, and they are fully justified. Given the radical nature of this music, the composition date of 1853 might seem surprisingly early. Its astonishing formal ingenuity keeps analysts perpetually occupied, but from the listener's perspective equally important is surely the immense emotional power of the work in all its multifaceted glory.

Herausgegeben von Leslie Howard, dem einzigen Pianisten weltweit, der sämtliche Klavierwerke Liszts eingespielt hatBasierend auf den neuesten quellenkritischen ErkenntnissenMit Liszts originalen Fingersätzen und ausführlichen Erläuterungen zur Aufführungspraxis vom HerausgeberDie Superlative nehmen kein Ende, wenn man dieses monumentale Meisterwerk beschreibt, und das mit Recht. Angesichts des revolutionären Charakters der Komposition mag das Entstehungsdatum 1853 überraschend früh anmuten. Ihre erstaunliche formale Raffinesse hält Analytiker fortwährend auf Trab, aber aus Sicht des Hörers sicher genauso wichtig ist die enorme emotionale Kraft des Werkes in all seiner facettenreichen Pracht.Leslie Howard gehört zu jener seltenen Gattung von erstklassigen Künstlern, die zugleich angesehene Wissenschaftler sind. Als einziger Pianist, der das gesamte Klavierwerk von Liszt eingespielt hat, besitzt er in außergewöhnlichem Maße die Gabe, akribische Forschungsarbeit in nützlicher und praktischer Form an Lehrende und Ausübende zu vermitteln. In seinem Vorwort etwa wendet er sich deutlich gegen eine Aufführungstradition, die eine Vielzahl von quellenwidrigen Verfälschungen in Tempo und Rhythmus hervorgebracht hat. Die wichtige Thematik von Liszts konsequenter, aber oft missverstandener Notation von Bassoktavierungen wird ebenfalls mit gebotener Ausführlichkeit behandelt.Jeder Pianist, der das Werk in Angriff nimmt, ist es sich schuldig, Leslie Howards Hinweise zu diesen und anderen in der Edition behandelten Aspekten der Aufführungspraxis zur Kenntnis zu nehmen. Zumindest wird ihm dieses Studium bewusst machen, inwieweit seine eigenen Interpretations-Entscheidungen von dem abweichen, was nach bestmöglichem Wissen Liszts Absicht war.